Sechs Wege, wie Sie verhindern können, dass Ihr Smart Home gehackt wird
Veröffentlicht am: 21 Jan. 2019
Zuletzt geändert am: 23 Jan. 2026

In modernen Haushalten ist heute alles vernetzt, von Fernsehern und Smartphones bis hin zu Kühlschränken, Türklingeln und Babyfonen. Während intelligente Geräte Komfort und Effizienz bieten, erhöht diese zunehmende Vernetzung auch das Risiko von Cyberangriffen.
Cyberkriminelle sind opportunistisch und ständig auf der Suche nach Schwachstellen, die sie ausnutzen können. Wenn Schwachstellen vorhanden sind, können Angreifer persönliche oder finanzielle Daten stehlen, Haushaltsaktivitäten ausspionieren, Geräte mit Malware infizieren, mit kompromittierten Geräten Cyberkriminalität begehen oder groß angelegte Angriffe wie Distributed Denial of Service (DDoS) starten.
Top-Tipps, um zu verhindern, dass Ihr Smart Home gehackt wird
Um das Risiko eines Angriffs zu verringern und Ihren Haushalt zu schützen, befolgen Sie diese wichtigen Sicherheitstipps für ein intelligentes Zuhause:
1. Standardbenutzernamen und Passwörter ändern
Der erste und wichtigste Schritt besteht darin, die Standardbenutzernamen und -kennwörter zu ändern. Hersteller verwenden oft generische Zugangsdaten, die im Internet weit verbreitet sind, was sie zu leichten Zielen für Angreifer macht.
Die Verwendung starker, eindeutiger Passwörter verringert die Wahrscheinlichkeit eines unbefugten Zugriffs erheblich.
2. Verstecken Sie Ihr Netzwerk vor der Öffentlichkeit
Der Name Ihres Wi-Fi-Netzwerks, bekannt als SSID, ist standardmäßig öffentlich sichtbar. Viele Router verwenden vom Hersteller zugewiesene Namen, die Aufschluss über die Art der von Ihnen verwendeten Hardware geben können.
Wenn Sie Ihre SSID in etwas Unbekanntes ändern, ist es für Angreifer schwieriger, Ihr Netzwerk zu identifizieren und anzugreifen.
3. Aktivieren Sie die Verschlüsselung des drahtlosen Netzwerks
Verschlüsselung schützt Ihre Daten, indem sie sie für unbefugte Benutzer unlesbar macht. Sie ist eine der effektivsten Methoden zum Schutz von Informationen, die über Ihr Heimnetzwerk übertragen werden.
Die WPA2-Verschlüsselung wird für Heimnetzwerke empfohlen. Ältere Geräte, die WPA2 nicht unterstützen, sollten aufgerüstet werden, um ausreichende Sicherheit zu gewährleisten.
4. Verwenden Sie nur bekannte Marken
Seriöse Hersteller legen bei der Produktentwicklung mehr Wert auf Sicherheit und veröffentlichen regelmäßig Updates, um Sicherheitslücken zu schließen.
Die Wahl vertrauenswürdiger Marken verringert das Risiko, dass schlecht gesicherte Geräte in Ihr Heimnetzwerk gelangen.
5. Regelmäßig Software aktualisieren
Die Firmware von intelligenten Geräten kann Schwachstellen enthalten, die Hacker ausnutzen können, wenn sie nicht gepatcht werden. Viele Geräte müssen manuell aktualisiert werden. Daher sollten Sie regelmäßig nach neuen Firmware-Versionen Ausschau halten.
Wenn Sie Software-Updates zu einer monatlichen Routine machen, können Sie den langfristigen Schutz aufrechterhalten.
6. Firewalls verwenden
Die meisten modernen Router verfügen über integrierte Firewalls, die unbefugten Zugriff blockieren. Wenn Sie sicherstellen, dass Ihre Firewall aktiviert ist, erhalten Sie eine wichtige zusätzliche Verteidigungsschicht gegen netzwerkbasierte Angriffe.
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Wie Sie verhindern können, dass Ihr Smart Home gehackt wird: FAQs
Warum sind intelligente Häuser anfällig für Hackerangriffe?
Viele Geräte haben schwache Standardeinstellungen oder veraltete Software, die Angreifer ausnutzen können.
Können Hacker auf Smart Home-Kameras zugreifen?
Ja, wenn die Geräte schlecht gesichert oder die Passwörter schwach sind.
Schützen Firewalls intelligente Häuser?
Ja, Firewalls helfen dabei, unbefugten Zugriff auf Ihr Heimnetzwerk zu verhindern.
Was ist das größte Sicherheitsrisiko für Ihr Smart Home?
Menschliches Verhalten, wie schwache Passwörter und ignorierte Updates, bleibt das größte Risiko.