6 Tipps zum Erkennen von Malware auf Ihrem Arbeitscomputer
Veröffentlicht am: 15 Okt. 2018
Zuletzt geändert am: 23 Jan. 2026

Jeden Tag melden wir uns an unseren Computern an und machen mit unserer Arbeit weiter
Jeden Arbeitstag loggen sich Mitarbeiter in ihre Computer ein, greifen auf Unternehmenssysteme zu, versenden E-Mails und arbeiten mit sensiblen Geschäftsdaten. Die meisten Menschen tun dies in der Annahme, dass die Firewalls und Sicherheitskontrollen des Unternehmens sie schützen.
Leider kann dieses Gefühl der Sicherheit irreführend sein. Cyberkriminelle sind hochqualifiziert und entwickeln ihre Taktiken ständig weiter, um Arbeitscomputer mit Malware zu infizieren und so Zugang zu wertvollen Unternehmensdaten zu erhalten.
Eine der einfachsten Möglichkeiten für Angreifer, in ein Unternehmen einzudringen, besteht darin, Mitarbeiter direkt anzugreifen. Es genügt, wenn eine Person auf einen bösartigen Link klickt oder einen kompromittierten Anhang herunterlädt, damit Angreifer Zugang zu einem ganzen Netzwerk erhalten.
Malware hat einige der schädlichsten Cyberangriffe der Geschichte verursacht, darunter WannaCry, NotPetya und CryptoLocker. Es wird prognostiziert, dass der weltweite Schaden durch Malware in den kommenden Jahren 20 Milliarden Pfund übersteigen wird.
Diese bösartige Software ist so konzipiert, dass sie unbemerkt im Hintergrund arbeitet, Online-Aktivitäten überwacht, Zugangsdaten stiehlt und vertrauliche Informationen an die Angreifer weiterleitet. Die gestohlenen Daten können für finanziellen Diebstahl, Identitätsbetrug oder für gezielte Spear-Phishing-Angriffe verwendet werden, um noch größeren finanziellen Gewinn zu erzielen.
Obwohl Malware so konzipiert ist, dass sie verborgen bleibt, gibt es oft deutliche Warnzeichen dafür, dass Ihr Arbeitscomputer kompromittiert wurde.
Top-Tipps zum Erkennen von Malware auf Ihrem Arbeits-PC
Im Folgenden finden Sie einige der häufigsten Anzeichen dafür, dass Ihr Arbeitscomputer mit Malware infiziert sein könnte.
1. Ihr PC läuft langsamer als gewöhnlich
Ein spürbarer Leistungsabfall ist oft eines der ersten Anzeichen einer Malware-Infektion. Malware verbraucht Systemressourcen, indem sie Hintergrundprozesse ausführt, die Ihr Betriebssystem verlangsamen.
In vielen Fällen greifen die Angreifer aus der Ferne auf die infizierten Computer zu, um zusätzliche Malware zu installieren, Spam-E-Mails zu versenden oder Teil eines größeren Botnetzes zu werden, das für weitere Angriffe genutzt wird.
2. Unbekannte Software wird geladen, wenn Sie Ihren PC starten
Malware installiert sich oft innerhalb des Startvorgangs Ihres Systems, um sicherzustellen, dass es automatisch ausgeführt wird. Wenn Sie beim Einschalten Ihres PCs feststellen, dass unbekannte Programme geladen werden, kann dies ein Hinweis auf eine Malware-Infektion sein.
Diese Art von Malware kann besonders schwer zu entfernen sein und in schweren Fällen eine vollständige Neuinstallation des Betriebssystems erfordern.
3. Unerwartete Popup-Meldungen
Eine Zunahme von unerwarteten Popup-Meldungen ist ein häufiges Anzeichen für Malware. Diese Meldungen können fälschlicherweise vor zu wenig Speicherplatz oder Systemfehlern warnen, während bösartige Prozesse Ihre Festplatte füllen und Ihr System destabilisieren.
4. Kollegen erhalten seltsame Nachrichten von Ihnen
Malware verbreitet sich oft, indem sie Ihre E-Mail-Kontakte ausnutzt. Wenn Kollegen verdächtige Nachrichten erhalten, die scheinbar von Ihnen stammen, ist Ihr System möglicherweise gefährdet.
Diese Technik wird häufig bei Phishing-Angriffen verwendet, bei denen Angreifer das Vertrauen der Empfänger ausnutzen, um sie zum Anklicken bösartiger Links zu verleiten.
5. Ihr Computer ist gesperrt
Wenn Ihr Computer plötzlich gesperrt wird und eine Lösegeldnachricht anzeigt, ist er wahrscheinlich mit Ransomware infiziert. Ihre Dateien können verschlüsselt und als Geiseln gehalten werden, bis eine Zahlung verlangt wird.
Von der Zahlung des Lösegelds wird dringend abgeraten, da die Angreifer die Dateien oft auch nach der Zahlung nicht wiederherstellen.
6. Eine Zunahme von Pop-up-Werbung
Eine Zunahme von Popup-Werbung kann auf eine Spyware-Infektion hinweisen. Spyware überwacht heimlich das Surfverhalten, speichert Anmeldedaten und sammelt sensible persönliche und finanzielle Daten.
Spyware ist oft mit anderer Malware gebündelt, so dass sie ohne professionelle Tools besonders schwer zu entfernen ist.
Um das Risiko von Malware-Infektionen zu verringern, sollten Mitarbeiter es vermeiden, auf verdächtige Links zu klicken, ihre Software auf dem neuesten Stand halten, seriöse Antiviren-Tools verwenden und regelmäßig Backups ihrer Daten erstellen. Technologie allein reicht jedoch nicht aus – das Bewusstsein der Benutzer spielt eine entscheidende Rolle bei der Früherkennung und Prävention.
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Die frühzeitige Erkennung von Malware erfordert informierte Mitarbeiter, die Cyber-Bedrohungen verstehen und wissen, wie sie auf verdächtige Aktivitäten reagieren müssen. MetaCompliance hilft Unternehmen, das Malware-Risiko zu verringern, indem es sich mit dem menschlichen Element der Cybersicherheit befasst.
Unsere Plattform für menschliches Risikomanagement ermöglicht es Unternehmen, ihre Cyber-Resilienz zu stärken:
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FAQs zum Erkennen von Malware auf Ihrem Arbeitscomputer
Was ist Malware?
Malware ist bösartige Software, die darauf abzielt, Systeme zu beschädigen, Daten zu stehlen oder unbefugten Zugriff auf Geräte zu erhalten.
Wie infiziert Malware Arbeitscomputer?
Malware verbreitet sich in der Regel über Phishing-E-Mails, bösartige Links, infizierte Anhänge oder kompromittierte Websites.
Was ist das häufigste Anzeichen für Malware?
Eine verlangsamte Systemleistung ist oft der erste erkennbare Hinweis auf eine Malware-Infektion.
Was sollte ich tun, wenn ich Malware vermute?
Trennen Sie sofort die Verbindung zum Netzwerk und melden Sie das Problem Ihrem IT- oder Sicherheitsteam.