Während Unternehmen für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit zunehmend auf Microsoft Teams umsteigen, sind Cyberkriminelle ihnen dicht auf den Fersen – sie nutzen die vertrauenswürdige Umgebung der Plattform aus, um herkömmliche Sicherheitsbarrieren zu umgehen.

Phishing- und Malware-Bedrohungen beschränken sich nicht mehr nur auf E-Mail-Posteingänge, sondern werden mittlerweile direkt über Teams-Chats verbreitet – häufig unter dem Deckmantel legitimer interner Kommunikation.

Wie Cyberkriminelle Nutzer von Microsoft Teams ins Visier nehmen

  • Mehrstufige Malware-Angriffe: Es wurden ausgeklügelte Kampagnen beobachtet, bei denen Microsoft Teams genutzt wurde, um Malware über Links oder Anhänge zu verbreiten, darunter auch Techniken wie das Sideloading vonDLL-Dateien.
  • IT-Identitätsbetrug: In einem besonders bemerkenswerten Vorfall gaben sich Angreifer in Teams als IT-Mitarbeiter aus und überredeten Mitarbeiter dazu, Fernzugriff zu gewähren – was letztendlich zur Installation vonRansomware führte .
  • Böswillige Dateifreigabe: Angreifer haben Malware über Teams verbreitet, indem sie diese als harmlose Dateien wie PDFs getarnt und das Vertrauen der Nutzer in interne Systeme ausgenutzt haben. Diese Strategien nutzen das von Natur aus bestehende Vertrauen der Mitarbeiter in interne Kommunikationswerkzeuge aus und sind daher besonders wirksam.

Warum Microsoft Teams ein attraktiver Angriffsvektor ist

Mehrere Faktoren tragen dazu bei, dass Teams zu einem bevorzugten Angriffskanal für Cyberangriffe wird:

  • Vertrauenswürdige Umgebung: Mitarbeiter nehmen Microsoft Teams häufig als sichere, unternehmensinterne Plattform wahr, was dazu führt, dass Nachrichten und Anhänge weniger genau geprüft werden.
  • Funktionen für den externen Zugriff: Die Möglichkeit von Teams, Nachrichten von externen Benutzern zuzulassen, kann von Angreifern missbraucht werden, um sich als vertrauenswürdige Kontakte auszugeben.
  • Mangelndes Bewusstsein: Viele Unternehmen konzentrieren ihre Sicherheitsschulungen auf E-Mail-Bedrohungen, wodurch eine Wissenslücke hinsichtlich der mit Kollaborationswerkzeugen verbundenen Risiken entsteht.

So schützen Sie sich vor teambasierten Bedrohungen

Um diese Risiken zu mindern, sollten Unternehmen folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Erweiterung der Sicherheitsschulungen: Integrieren Sie Szenarien mit Teams-basiertem Phishing in die Programme zur Sensibilisierung für Sicherheitsfragen, um die Mitarbeiter darin zu schulen, solche Bedrohungen zu erkennen und darauf zu reagieren.
  • Einstellungen überprüfen und anpassen: Überprüfen Sie regelmäßig die Konfigurationen für den externen Zugriff auf Teams, um sicherzustellen, dass diese mit den Sicherheitsrichtlinien und der Risikotoleranz Ihres Unternehmens im Einklang stehen.
  • Fördern Sie eine Kultur der Wachsamkeit: Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, unerwartete Nachrichten zu überprüfen – insbesondere solche, in denen sensible Informationen oder Zugriffsrechte angefordert werden, unabhängig von der verwendeten Plattform.

Sind Sie bereit, Ihre Abwehrmaßnahmen gegen teambasierte Bedrohungen zu verstärken?

Cyberkriminelle klopfen nicht mehr an die Tür Ihres E-Mail-Posteingangs – sie schleichen sich in Ihren Teams-Chat ein. So wie sich die Bedrohungslage weiterentwickelt, müssen sich auch Ihre Abwehrmaßnahmen weiterentwickeln.

Durch die Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter, die Einführung von Phishing-Simulationsplattformen, die speziell auf Kollaborationswerkzeuge wie Microsoft Teams zugeschnitten sind, sowie die Durchführung gezielter Schulungen zur Sicherheitssensibilisierung kann Ihr Unternehmen diesen neu auftretenden Bedrohungen immer einen Schritt voraus sein.

Warten Sie nicht, bis ein Vorfall eintritt, um Maßnahmen zu ergreifen. Proaktive Schulungen, kontinuierliche Tests und intelligentere Plattformkontrollen sind unerlässlich, um Risiken zu minimieren und eine cyberresiliente Kultur aufzubauen. Ganz gleich, ob Sie reale Angriffe simulieren, das Bewusstsein der Nutzer stärken oder die Sicherheitskonfigurationen von Teams verschärfen möchten – wir stehen Ihnen gerne zur Seite. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf, um eine maßgeschneiderte Kampagne zu entwickeln, die den individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens gerecht wird.

Häufig gestellte Fragen zu Phishing-Angriffen über Microsoft Teams

Können Phishing-Angriffe über Microsoft Teams erfolgen?

Ja. Cyberkriminelle nutzen Microsoft Teams zunehmend, um Phishing-Nachrichten und schädliche Links sowie gefälschte IT-Supportanfragen. Da Mitarbeiter Kollaborationsplattformen oft mehr vertrauen als E-Mails, können diese Angriffe äußerst wirksam sein.