So beugen Sie Phishing-Angriffen vor
Veröffentlicht am: 18 Aug. 2020
Zuletzt geändert am: 10 Aug. 2026
Angesichts der sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungslage im Cyberspace ist die Sensibilisierung für Cybersicherheit der beste Weg, um Phishing in Ihrem Unternehmen zu verhindern. Da Cyberangriffe immer raffinierter und gezielter werden als je zuvor, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Ihre Mitarbeiter gängige Phishing-Taktiken erkennen und über das nötige Wissen verfügen, um Phishing-Angriffe sicher zu erkennen und abzuwehren.
Unternehmen mögen zwar über die leistungsfähigsten Firewalls verfügen, doch bieten diese kaum Schutz, wenn Betrüger in der Lage sind, diese herkömmlichen technischen Abwehrmaßnahmen zu umgehen und direkt einen Mitarbeiter anzusprechen, um ihn dazu zu verleiten, vertrauliche Informationen preiszugeben.
Über 90 % aller erfolgreichen Cyberangriffe sind darauf zurückzuführen, dass Mitarbeiter unwissentlich Informationen preisgeben. Da es immer schwieriger wird, in Netzwerke einzudringen, nehmen Hacker zunehmend das ins Visier, was sie als das schwächste Glied in der Verteidigung eines Unternehmens ansehen – Ihre Mitarbeiter!
Die besten Tipps zur Abwehr von Phishing-Angriffen
Laut Intel sind 97 % der Menschen weltweit nicht in der Lage, eine raffinierte Phishing-E-Mail zu erkennen. Trotz der Überzeugungskraft dieser E-Mails gibt es dennoch einige verräterische Anzeichen, die uns darauf aufmerksam machen können, dass sich eine Phishing-E-Mail in unserem Posteingang befindet.
1. Eine nicht übereinstimmende URL
Wenn Sie den Verdacht haben, dass eine E-Mail verdächtig sein könnte, überprüfen Sie stets die Gültigkeit der URL. Wenn Sie mit der Maus über den Link fahren, sollte die vollständige Adresse des Hyperlinks angezeigt werden. Auch wenn die E-Mail auf den ersten Blick völlig seriös wirkt: Stimmt die URL nicht mit der angezeigten Adresse überein, ist dies ein Hinweis darauf, dass es sich um eine betrügerische Nachricht handelt, die möglicherweise eine Phishing-E-Mail ist.
2. In der E-Mail werden personenbezogene Daten abgefragt
Ein seriöses Unternehmen wird Sie niemals nach Ihren persönlichen Daten wie Kontonummer, Passwort oder Zugangsdaten fragen. Sollten Sie eine E-Mail erhalten, in der diese Informationen abgefragt werden, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Phishing-E-Mail, die Sie unverzüglich löschen sollten.
3. Rechtschreib- und Grammatikfehler
Sollten Sie in einer E-Mail Rechtschreibfehler oder grammatikalische Unstimmigkeiten entdecken, ist es unwahrscheinlich, dass diese von einer offiziellen Organisation stammt, und dies könnte auf eine Phishing-E-Mail hindeuten.
4. Das Gefühl der Dringlichkeit
Sollte die E-Mail ein Gefühl der Dringlichkeit vermitteln und Sie dazu auffordern, unverzüglich zu handeln, könnte dies ein Anzeichen für einen Phishing-Betrug sein. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob die Anfrage seriös ist, wenden Sie sich bitte direkt an das Unternehmen über dessen offizielle Website oder Telefonnummer.
5. Unerwartete Korrespondenz
Wenn ein Angebot zu gut erscheint, um wahr zu sein, dann ist es das in der Regel auch! Seien Sie vorsichtig bei E-Mails, in denen Ihnen mitgeteilt wird, dass Sie ein Gewinnspiel gewonnen haben, an dem Sie nicht teilgenommen haben, oder in denen Sie aufgefordert werden, auf einen Link zu klicken, um einen Preis einzulösen.
Verhindern Sie Phishing in Ihrem Unternehmen
- Klicken Sie niemals auf Links und laden Sie keine Anhänge herunter, ohne zuvor die Quelle zu überprüfen.
- Überprüfen Sie die Absenderadresse noch einmal, um sicherzustellen, dass die E-Mail aus einer seriösen Quelle stammt.
- Überprüfen Sie stets die URL der Webseite, bevor Sie sich anmelden, und melden Sie sich niemals über einen Link in einer E-Mail bei Websites an. Auch wenn die URL vollkommen seriös erscheint: Stimmt sie nicht mit der angezeigten Adresse überein, ist dies ein Hinweis darauf, dass es sich bei der Nachricht um Betrug handelt und es sich wahrscheinlich um eine Phishing-E-Mail handelt.
- Nehmen Sie sich stets Zeit, um über eine Anfrage nach Ihren persönlichen Daten nachzudenken und zu prüfen, ob diese Anfrage angemessen ist. Ein seriöses Unternehmen wird niemals eine E-Mail an Kunden versenden, in der nach persönlichen Daten wie einer Kontonummer, einem Passwort, einer PIN oder Anmeldedaten gefragt wird. Lesen Sie unsere Informationen dazu, wie Sie einen Phishing-Betrug erkennen können.
- Ignorieren und löschen Sie E-Mails mit unerwartet schlechten Grammatik- und Formatierungsfehlern. Wenn Sie in einer E-Mail Rechtschreib- oder Grammatikfehler entdecken, ist es unwahrscheinlich, dass diese von einer offiziellen Organisation stammt, und dies könnte auf eine Phishing-E-Mail hindeuten. Erfahren Sie mehr über die Merkmale eines Phishing-Angriffs.
- Phishing-Nachrichten mit den höchsten Rücklaufquoten stehen häufig im Zusammenhang mit zeitlich begrenzten Ereignissen. Betrüger nutzen oft ein Gefühl der Dringlichkeit, um die Empfänger zu einer sofortigen Reaktion zu bewegen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Anfrage seriös ist, wenden Sie sich bitte direkt an das Unternehmen über dessen offizielle Website oder Telefonnummer.
- Seien Sie vorsichtig bei unerwarteten E-Mails. Nehmen Sie sich stets einen Moment Zeit, um sich zu fragen: „Erwarte ich eine solche Anfrage?“ Wenn die E-Mail verdächtig wirkt oder zu gut erscheint, um wahr zu sein, dann ist dies wahrscheinlich auch der Fall.
Hilfsmittel zur Vorbeugung von Phishing
Obwohl Phishing-Angriffe immer raffinierter werden, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie Sie sich schützen können, bevor diese Ihren Posteingang erreichen. Sehen Sie sich diese nützlichen Ressourcen an, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie Phishing in Ihrem Unternehmen verhindern können.
Ultimativer Leitfaden für Phishing
Wie Sie einen Phishing-Betrug melden
5 Wege, eine Phishing-Website zu erkennen
Was Sie tun sollten, wenn Sie auf einen Phishing-Link klicken
10 Wege zur Verbesserung des Cyber-Sicherheitsbewusstseins der Mitarbeiter
Schützen Sie sich vor Phishing
Unsere preisgekrönte Anti-Phishing-Lösung MetaPhish bietet einen wirksamen Schutz vor Phishing- und Ransomware-Angriffen, indem sie Mitarbeiter darin schult, diese Bedrohungen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Sie hat dazu beigetragen, Unternehmen weltweit vor dieser anhaltenden Bedrohung zu schützen, und bildet die erste Verteidigungslinie gegen Phishing-Angriffe.
Bitte kontaktieren Sie uns, um weitere Informationen darüber zu erhalten, wie MetaLearning zur Vorbeugung von Phishing in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden kann.